Cornelia Goethe Centrum

Anita Augspurg

* 1857 Verden (Aller) † 1943 in Zürich

Anita Augspurg war eine führende Vertreterin des radikalen Flügels der bürgerlichen Frauenbewegung. Zunächst als Fotografin tätig, studierte sie ab 1893 Jura in Zürich, wo sie auch promovieren konnte. Wichtige Themen waren für sie die Frauenbildung und die soziale und politische Gleichberechtigung. Sie gründet 1902 den ersten deutschen ‚Verein für Frauenstimmrecht‘. Während des Ersten Weltkriegs engagierte sie sich in der Friedensarbeit. Nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten fand Augspurg mit ihrer Lebensgefährtin Lida Gustava Heymann Exil in der Schweiz, wo beide 1943 starben.

Die ausgestellten Transparente sind im Rahmen der Kampagne Frauen. Macht. Politik. und der Ausstellung Damenwahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht im Historischen Museum Frankfurt entstanden.