Cornelia Goethe Centrum

Familienkonflikte – Geschlechterkampf?

Rechtskonservative Sexual- und Geschlechterpolitik tritt zurzeit offensiv mit Angriffen gegen Gleichstellung und eine Gesellschaft der Vielfalt an die Öffentlichkeit. Basiselemente dieses Feldzugs sind homophobe Einstellungen, Rechtskonservative Sexual- und Geschlechterpolitik tritt zurzeit offensiv mit Angriffen gegen Gleichstellung und eine Gesellschaft der Vielfalt an die Öffentlichkeit. Basiselemente dieses Feldzugs sind homophobe Einstellungen, antifeministische Ressentiments und die Denunziation der Gender Studies.

Die umstrittene Tagung »Familienkonflikte«, die vom 13.-15.04.2018 an der Goethe-Universität stattfand, reiht sich in diese Auseinandersetzung ein. Sie fokussiert inhaltlich auf partnerschaftliche und familiale Gewalt, vor allem von Frauen gegenüber Männern. Als »Geschlechterkampf« bezeichnet Veranstalter Gerhard Amendt den Konflikt und fordert die Abschaffung von Frauenhäusern und stattdessen die Einrichtung von »Familienhäusern«.

Die gemeinsame Vortragsveranstaltung von Gleichstellungsbüro und Cornelia Goethe Centrum setzt sich kritisch mit diesen Positionen und aktuellen Debatten auseinander und fordert zur Diskussion auf

PROGRAMM

Begrüßung und Einführung

Prof. Dr. Margrit Brückner (Frankfurt):
Geschlechterverhältnisse zwischen Liebe und Gewalt:
 Zur Bedeutung der Frauenhausbewegung

Prof. Dr. Rolf Pohl (Hannover):
Gibt es eine Krise der Männlichkeit? Über den Zusammenhang von
Sexismus, Rassismus und Gewaltbereitschaft in der ›Mitte‹ der Gesellschaft

Plenumsdiskussion

Dienstag, 22.05.2018, 18.00 – 20.00 Uhr
Goethe-Universität, Campus Westend, Seminarhaus, Raum SH 5.101

Kontaktieren Sie uns gern bei Fragen zur Veranstaltung:
Gleichstellungsbüro
Goethe-Universität
Campus Westend
Theodor-W.-Adorno-Platz 1
60629 Frankfurt am Main
Tel 069 798-18100
gleichstellungsbuero@uni-frankfurt.de


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