Cornelia Goethe Centrum

All Events

On this page you will find all upcoming lectures, conferences and workshops of the Cornelia Goethe Center

 

28
Jan
18:00 to 20:00
Campus Westend Normative Orders
29
Jan
18:00 to 20:00
Campus Westend PEG-Building
29.01.20

Der Vortrag Zugehörigkeit(en) im Trans*-Aktivismus von Yv Nay findet am 29.01.2020 von 18 bis 20 Uhr c.t. im PEG-Gebäude am Campus Westend statt.

Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen können Sie dem Programmheft entnehmen.

Zugehörigkeit(en) im Trans*-Aktivismus

Vortragssprache: Deutsch

„The Transgender Tipping Point“: So betitelte 2014 das US-amerikanische Magazin Time eine der Cover-Storys und beschrieb damit die weitreichenden Errungenschaften von Transgender/Trans*-Aktivismus hinsichtlich rechtlicher Anerkennung und Sichtbarkeit von Menschen, die Geschlecht jenseits der herrschenden Normen leben. Zugleich ist seit einigen Jahren mit erstarkten rechtspopulistischen und christlich-konservativen Kräft en ein Backlash gegen Trans*Rechte und verstärkte trans*phobe Gewalt weltweit zu verzeichnen. Dieser spezifische Moment in derzeitigen Transgender/Trans*-Politiken ist der Ausgangspunkt für den Vortrag, in dem die affektiven Implikationen der Formierung politischer Gemeinschaften und von Politiken der Zugehörigkeit von Trans*-Aktivist*innen erörtert werden.

YV E. NAY, ist Gastprofessor*in am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien. Derzeit forscht Nay an einem Projekt unter dem Titel ’Affective Activism’, das gefühltes Erleben und politisches Engagement in Trans*Communities untersucht. Im Buch ’Feeling Family’ (2017) schreibt Nay über Erfahrungen und Politiken rund um Familien von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans*Personen. Nay hat die Anthologie ’Affekt und Geschlecht’ (2014) mit herausgegeben und ist in der Herausgeber*innenschaft für die Sondernummer ’The Europa Issue’ von Transgender Studies Quarterly.

Ort & Zeit

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, PEG-Gebäude, Raum 1.G 191
29.01.2020, 18-20 Uhr c.t.

Veranstalterin

Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse (CGC)
Konzeption: Bettina Kleiner, Marianne Schmidbaur, Franziska Vaessen, Tina Breidenich
Koordination: Lucas Schucht

Für die Unterstützung der Veranstaltungsreihe bedanken wir uns sehr herzlich bei unseren Kooperationspartner*innen!

Theodor-W.-Adorno-Platz 6,
Frankfurt am Main,
Hessen,
Deutschland
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4
Feb
12:00 to 13:00
Campus Westend PEG-Building
04.02.20

Herzliche Einladung zum Feedback in der Mittagspause für Studierende des BA Nebenfachs Gender Studies

Wir treffen uns am Dienstag, den 4. Februar 2020, von 12:00 -13:00 Uhr im Feministischen Salon*. Wer mag, bringt eigenes Essen mit. Kaffee und Tee besorgt die Studienkoordinatorin.

In der Mittagspause kann gemeinsam mit Kommiliton*innen der Gender Studies und der Studienkoordination reflektiert werden: wie war das (erste) Semester? Was läuft gut, wo gibt es Herausforderungen? Welche Fragen beschäftigen Sie/Euch?

Wer nicht teilnehmen kann, aber trotzdem eine Rückmeldung geben möchten: schreiben gerne eine Mail. Oder nutzen Sie die Möglichkeit, das Feedback anonym im Briefkasten neben dem CGC-Geschäftszimmer (PEG, Raum 2.G 154) einzuwerfen.

Nur mit Ihrem/Eurem Feedback, können wir den Studiengang und die Studienbedingungen weiter verbessern und freuen uns deshalb auf Ihr/Euer Kommen!

*Der Feministische Salon befindet sich im PEG, Raum 2.215, und ist zu dieser Zeit open for all gender.

Theodor-W.-Adorno-Platz 6,
Frankfurt am Main,
Hessen,
Deutschland
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4
Feb
18:00 to 20:00
Campus Westend Normative Orders
04.02.20

People of color wird in der öffentlichen Debatte meistens nur dann Gehör geschenkt, wenn sie über ihre Rassismuserfahrungen sprechen. In all diesen Diskursen wird damit ein reduktives Bild vermittelt und die einzige Daseinsberechtigung, die diesen Stimmen eingeräumt wird, ist in Bezug zu weißen Menschen.

Wenn people of color sich hingegen weigern, ihr Dasein nur in Beziehung zu Weißen zu begreifen, sich weigern, diese Brücken zu schlagen und Weißsein zu zentrieren, kommt der Vorwurf, dass sie nur um sich selbst kreisen und „identity politics“ für eine kleine Gruppe machen würden, die für alle anderen uninteressant wäre.

Nur selten werden rassistische und sexistische Erfahrungen als ein soziologischer Blick in die Gesellschaft betrachtet, der Menschen Expertise darüber verleiht, wohin sich eine Gesellschaft bewegt. Sara Hassan hat jahrelang in weiß dominierten Kontexten gelebt und gearbeitet und spricht seit 2018 in ihrem feministischen, dekolonialen Podcast „Vocal about it“ über die Wirkmechanismen von sexistischen und rassistischen Unterdrückungsmechanismen. In diesem Beitrag spricht sie darüber, was es bedeutet, sich von diesen Strukturen loszusagen, seinen Geist zu dekolonialisieren und wie man sich sein Anderssein zurückerobern kann.

5
Feb
All day long
Campus Westend Normative Orders
05.02.20

Der Beginn der #metoo-Bewegung ist zwei Jahre her. Damit ist ein Riss durch die Gesellschaft gegangen, der nicht mehr umkehrbar ist. Und im öffentlichen Diskurs geht es immer wieder um die berüchtigte Grauzone, in der man angeblich nicht wüsste, welche Regeln denn nun gelten. Die Autorinnen Sara Hassan und Juliette Sanchez-Lambert haben deswegen mit „It’s not that grey“ ein Buch geschrieben, das durch diese Grauzone führt. Ihr Fazit: So grau ist sie am Ende gar nicht. Denn wenn man die andere, sonst immer vernachlässigte Perspektive Betroffener betrachtet, werden viele Aspekte sehr deutlich. Betrachtet man Hierarchien, Abhängigkeitsverhältnisse, das Verhalten Dritter und klassische Strategien, die Belästiger_innen anwenden, lässt sich normales Verhalten von missbräuchlichem unterscheiden. Dafür haben die Autorinnen das „Red Flag System“ entwickelt, eine Methode um Belästigung frühzeitig erkennen zu können und so Handlungsspielraum zu bekommen. Im Rahmen dieses Workshops können Teilnehmer_innen durch eine klassische Fallstudie von Machtmissbrauch an einer Bildungsinstitution ihre eigenen „Red Flags“ abstecken, gemeinsam problematische Verhaltensweisen und Strukturen dekonstruieren und erarbeiten, was es braucht, um Wandel im akademischen Raum voranzutreiben.

5
Feb
18:00 to 20:00
Campus Westend PEG-Building
05.02.20

Die Podiumsdiskussion: Geschlechtliche Vielfalt in KiTa, Schule, Hochschule und Jugendarbeit – bildungspraktische Perspektiven zur „dritten Option“ findet am 05.02.2020 von 18 bis 20 Uhr c.t. im IG-Farben-Haus am Campus Westend statt.

Info: Die Veranstaltung findet im Raum IG 311 im Erdgeschoss des IG-Farben-Hauses statt.

Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen können Sie dem Programmheft entnehmen.

Podiumsdiskussion: Geschlechtliche Vielfalt in KiTa, Schule, Hochschule und Jugendarbeit – bildungspraktische Perspektiven zur „dritten Option“

Vortragssprache: Deutsch

Moderation:
Tina Breidenich (Pädagogische Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Goethe-Universität)

Podium:
Elena Barta (Amt für multikulturelle Angelegenheiten Frankfurt – LSBTIQ Koordinierungsstelle)
Conny-Hendrik Kempe-Schälicke (Bundessprecher*in GEW AG LSBTI, Senatsverwaltung Berlin)
Kai Klose (Hessischer Staatsminister für Soziales und Integration)
Marco Linguri (Teamer* bei SCHLAU – Bildungs- und Antidiskriminierungs-Arbeit)
Márcia Elisa Moser (Gleichstellungsbüro Goethe-Uni – Projektleitung “Diversity Kompetent”)

2017 hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass eine dritte Personenstandskategorie in Deutschland eingeführt werden muss. Diese Entscheidung zur sogenannten „Dritten Option“ wurde damit begründet, dass Personen, die sich dauerhaft weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zuordnen lassen (wollen oder können), in ihren Grundrechten verletzt werden, wenn das Personenstandsrecht sie dazu zwingt, sich binär als weiblich oder männlich zu registrieren. Spätestens seit der veränderten rechtlichen Situation müssen sich Institutionen in u.a. Politik und Verwaltung aber vor allem auch Bildungseinrichtungen daher verstärkt mit der Lebensrealität von trans*, inter* sowie nicht-binären Menschen und deren Möglichkeiten zur Selbstbestimmung auseinandersetzen. Mit den Fragen, ob und wie dies geschieht, bleiben die Institutionen bisher oftmals sich selbst überlassen.

Darüber hinaus ist die Reproduktion sozialer Ungleichheiten im Bildungssystem bisher vor allem belegt für die Ungleichheitsdimensionen Klasse, natio-ethno-kulturelle Zugehörigkeit und Geschlecht. Wie aber verhalten sich diese Dimensionen zu Heteronormativität und Cisgenderismus? Und wie müsste „Bildung“ an einer inklusiven und differenzreflexiven (Hoch)Schule aussehen, damit sexuelle und geschlechtliche Vielfalt berücksichtigt und strukturelle Diskriminierungen systematisch abgebaut werden? Wie verhält sich schließlich Pädagogik zu Politik?

Ort & Zeit

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, IG-Farben-Haus, Raum IG 311
Datum, 18-20 Uhr c.t.

Veranstalterin

Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse (CGC)
Konzeption: Bettina Kleiner, Marianne Schmidbaur, Franziska Vaessen, Tina Breidenich
Koordination: Lucas Schucht

Für die Unterstützung der Veranstaltungsreihe bedanken wir uns sehr herzlich bei unseren Kooperationspartner*innen!

Theodor-W.-Adorno-Platz 6,
Frankfurt am Main,
Hessen,
Deutschland
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11
Feb
All day long
Campus Westend Normative Orders
11.02.20

Klitoris ist kein völlig unbekannter Begriff, doch was sich dahinter tatsächlich verbirgt, wissen die meisten trotzdem nicht, denn die Klitoris wird in der Sexualaufklärung – wenn überhaupt – nur oberflächlich behandelt. Die Clit Night ist ein Workshop für alle, die Interesse haben etwas mehr über Genitalanatomie zu lernen und die vermeintlichen Wissenslücken in unserer Gesellschaft diesbezüglich kritisch zu hinterfragen. Wir erarbeiten Basiswissen über die Anatomie und werfen einen kulturhistorischen Blick auf die Rezeption der Klitoris von der Antike bis heute. Außerdem bietet der Workshop einen Raum für Fragen rund um Sexualität, Sex-Positivität, Geschlechtergerechtigkeit, Wissensproduktion und Gesellschaft.

Zu Louisa Lorenz
https://www.louisalorenz.de/about

Weitere Infos zur Clit Night:
www.facebook.com/klitnite
www.instagram.com/clitnight

12
Feb
18:00 to 20:00
12.02.20

12.02.2020, 18-20h.

Helma Lutz & Marianne Schmidbaur (Goethe University)

GRADE Gender Semester Closing Ceremony with Poster Presentation.

Languages: German & English. Target Groups: M, E, A, P, HS. Campus Westend, PEG, Room 1G191.

Inhalt