Cornelia Goethe Centrum

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On this page you will find all upcoming lectures, conferences and workshops of the Cornelia Goethe Center

 

8
Dec
18:00 to 20:00
08.12.20

Der Vortrag “Schwarze Feministische Kämpfe in Brasilien und transatlantischer Dialog afrobrasilianischer Frauen in Deutschland und Europa: ein persönlicher Bericht” mit Betânia Ramos Schröder findet am 8. Dezember 2020 synchron statt.

Vortragssprache: Deutsch.

Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen zur Anmeldung zu der Veranstaltung finden Sie auf der Website der Queeren Ringvorlesung.

Veranstalterin: Queere Ringvorlesung

9
Dec
18:00 to 20:00
Campus Westend Normative Orders
09.12.20

Der Vortrag Intersektionale Kritik der Polizei. Racial Profiling und abolitionistische Alternativen. von Vanessa E. Thompson (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder) findet am 09.12.2020 von  18-20 Uhr c.t. synchron  statt.

Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen können Sie dem Programmheft entnehmen.
Um den Vortrag live zu verfolgen, ist eine Anmeldung für die Veranstaltung notwendig.

Intersektionale Kritik der Polizei. Racial Profiling und abolitionistische Alternativen.

Vortragssprache: Deutsch

Intensiviertes Polizieren, die zunehmende Illegalisierung von Migration und die Bestrafung und Feminisierung von Armut stellen einige der offenkundigsten Artikulationen im neoliberalen racial capitalism dar. Dabei setzen diese Tendenzen der Versicherheitlichung besonders mehrfachmarginalisierte Subjekte und Gruppen verschränkten Modalitäten von Gewalt aus und werden an den Intersektionen von Ungleichheitsdimensionen wirksam. Diese Konjunkturen sind auch von Diskursen des Strafrechtsfeminismus und dem Zusammenwirken von Rassismus und (Queer-) Feminismus geprägt, da staatliche Kontrollund Abschieberegime zur Durchsetzung feministischer Interessen mobilisiert werden.

Der Vortrag widmet sich Debatten um racial profiling in europäischen Kontexten und diskutiert insbesondere die Kolonialität gegenwärtiger Polizeiregime entlang ihrer intersektionalen Artikulationen. Dabei wird mit Bezug auf ein ethnographisches Projekt mit rassismuskritischen und intersektionalen Kollektiven in Deutschland, Frankreich und der Schweiz ein Konzept intersektionaler Gewaltmodalitäten herausgearbeitet, das (post-)kolonialen Polizei- und Sicherheitslogiken sowie Strafrechtsfeminismen eingeschrieben ist. In Auseinandersetzung mit kreativen Praktiken und Politiken der Flüchtigkeit mehrfachmarginalisierter Gruppen diskutiere ich abschließend radikale Alternativen zu Formen des Polizierens, die auch feministische Konzepte von care intersektional und abolitionistisch wenden.

Vanessa E. Thompson

VANESSA E. THOMPSON ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Vergleichende Kultur und Sozialanthropologie der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Ihre Forschungsschwerpunkte sind kritische Rassismus- und Migrationsforschung, Black Studies, Gender Studies, postkolonial/dekolonial-feministische Theorien und Methodologien sowie transformative Gerechtigkeit. In ihrem Postdoc-Projekt beschäftigt sie sich aus intersektionaler Perspektive mit dem Verhältnis von Rassismus und Polizei.

 

Ort & Zeit

09.12.2020, 18-20 Uhr c.t. (synchron)
Die Veranstaltung findet synchron auf Zoom statt. Eine Aufzeichnung ist im Anschluss auf der Homepage des CGC und dem YouTube-Kanal des Centrums abrufbar.

Aktuelle Hinweise zu den Colloquien und COVID-19

Aufgrund der derzeit unabsehbaren Entwicklungen von COVID-19 behält sich das Cornelia Goethe Centrum vor, Veranstaltungen kurzfristig zu verlegen oder abzusagen. Bitte informieren Sie sich vor Veranstaltungsbeginn über Zeitpunkt, Ort und Format der Colloquien unter

http://www.cgc.uni-frankfurt.de/wp-95gY1adQccb81/cornelia-goethe-colloquien/

Veranstalterin

Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse (CGC)
Konzeption: Bettina Kleiner, Helma Lutz, Marianne Schmidbaur
Koordination: Lucas Schucht

Für die Unterstützung der Veranstaltungsreihe bedanken wir uns sehr herzlich bei unseren Kooperationspartner*innen!

15
Dec
18:00 to 20:00
15.12.20

Der Vortrag “Why we should abolish prisons and how to achieve it” mit Rachel Herzing findet am 15. Dezember 2020 synchron statt.

Vortragssprache: Englisch. Live-Untertitel werden angeboten.

Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen zur Anmeldung zu der Veranstaltung finden Sie auf der Website der Queeren Ringvorlesung.

Veranstalterin: Queere Ringvorlesung

12
Jan
18:00 to 20:00
12.01.21

Der Vortrag “Queer Refugees Deutschland” mit Lilith Sekhmet Raza findet am 12. Januar 2021 synchron statt.

Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen zur Anmeldung zu der Veranstaltung finden Sie auf der Website der Queeren Ringvorlesung.

Queer Refugees Deutschland

Vortragssprache: Deutsch

Für viele Menschen ist „Queer Refugees“ ein Begriff, den sie noch nicht kennen. In diesem Vortrag spricht Lilith über diesen und über die Arbeit mit queeren geflüchteten Menschen. Sie vermittelt,

a) was die allgemeinen Herausforderungen im Leben einer queeren geflüchteten Person sind

b) wie ein sensibler Umgang aussehen sollte, wenn Sie mit queeren geflüchteten Menschen arbeiten.

Lilith ist eine trans*Aktivistin mit Migrationshintergrund. Sie setzt sich seit 2015 für die Rechte von LSBTI geflüchteten und Asylbewerber*innen in Deutschland ein. Seit November 2017 arbeitet sie für das deutschlandweite LSVD e.V-Projekt „Queer Refugees Deutschland“. Ziel des Projekts ist es, die in ganz Deutschland bestehenden Strukturen sowie geflüchtete LSBTI-Aktivisten zu vernetzen und bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Ansonsten ist sie Vorstandsmitglied des „Schwules Netzwerk NRW e.V.“ und auch am „Queer European Asylum Network“ beteiligt. Sie hat einen Abschluss in Umweltwissenschaften mit Schwerpunkt Migration und Klimawandel.

Veranstalterin: Queere Ringvorlesung

19
Jan
18:00 to 20:00
19.01.21

Der Vortrag “A Conversation about Ballroom Culture, Body Positivity and Empowerment!” mit Mandhla Ndubiwa & Ria Saint Laurent findet am 19. Januar 2021 synchron statt.

Vortragssprache: Englisch. Live-Untertitel werden angeboten.

Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen zur Anmeldung zu der Veranstaltung finden Sie auf der Website der Queeren Ringvorlesung.

Veranstalterin: Queere Ringvorlesung

20
Jan
18:00 to 20:00
Campus Westend Normative Orders
20.01.21

Der Vortrag Intersektionalität als Analytik in Subjektivierungs- und Bildungsprozessen von Schwarzen Frauen* und Women of Color. von Denise Bergold-Caldwell (Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung (Marburg)) findet am 20.01.2021 von  18-20 Uhr c.t. synchron  statt.

Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen können Sie dem Programmheft entnehmen.
Um den Vortrag live zu verfolgen, ist eine Anmeldung für die Veranstaltung notwendig.

Intersektionalität als Analytik in Subjektivierungs- und Bildungsprozessen von Schwarzen Frauen* und Women of Color.

Vortragssprache: Deutsch

Das Paradigma der Intersektionalität erlaubt es, eine strukturelle Perspektive auf das Ineinandergreifen von Herrschaftsstrukturen in den Blick zu nehmen und zudem das Erleben und die Erfahrungen der Subjekte zu betrachten. Besonders wenn die historische Kontinuität kolonialer Formationen und Episteme Berücksichtigung finden, wird deutlich, wie Subjektivierungen Schwarzer Frauen* und Women of Color Gestalt annehmen. Ziel des Vortrags ist es, gesellschaftstheoretische und intersektionale Strukturen aufzuzeigen und sowohl Subjektivierungen als auch Bildungsprozesse in diesen zu verdeutlichen.

Denise Bergold-Caldwell

DENISE BERGOLD-CALDWELL ist wissenschaftliche Referentin am Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung. Sie interessiert sich für Schwarze Feministische Theorie, kritische post- und dekoloniale Theorien, sowie für Bildungstheorie(n).

Ort & Zeit

20.01.2021, 18-20 Uhr c.t. (synchron)
Die Veranstaltung findet synchron auf Zoom statt. Eine Aufzeichnung ist im Anschluss auf der Homepage des CGC und dem YouTube-Kanal des Centrums abrufbar.

Aktuelle Hinweise zu den Colloquien und COVID-19

Aufgrund der derzeit unabsehbaren Entwicklungen von COVID-19 behält sich das Cornelia Goethe Centrum vor, Veranstaltungen kurzfristig zu verlegen oder abzusagen. Bitte informieren Sie sich vor Veranstaltungsbeginn über Zeitpunkt, Ort und Format der Colloquien unter

http://www.cgc.uni-frankfurt.de/wp-95gY1adQccb81/cornelia-goethe-colloquien/

Veranstalterin

Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse (CGC)
Konzeption: Bettina Kleiner, Helma Lutz, Marianne Schmidbaur
Koordination: Lucas Schucht

Für die Unterstützung der Veranstaltungsreihe bedanken wir uns sehr herzlich bei unseren Kooperationspartner*innen!

3
Feb
18:00 to 20:00
Campus Westend Normative Orders
03.02.21

Der Vortrag The Institutional Life of Intersectionality von Jennifer Nash (Duke University, USA) findet am 03.02.2021 asynchron  statt.

Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen können Sie dem Programmheft entnehmen.

The Institutional Life of Intersectionality

Vortragssprache: Englisch

This talk aspires to historicize the present moment, one where intersectionality is celebrated as “part of the gender studies canon,” (Baca Zinn 2012) “the most cutting-edge approach to the politics of gender, race, sexual orientation, and class” (Hancock 2011), and “the most important contribution that women’s studies … has made so far” (McCall 2005). In other words, the talk endeavors to understand a moment when intersectionality, a form of outsider-knowledge, has become institutionalized, conflated with diversity, and deployed by universities (and women’s studies departments and programs) to signal commitments to inclusion and difference. How and why did intersectionality come to institutional power in the early 2000’s, and what institutional needs – in women’s studies, and in the university more broadly – did intersectionality’s emergence serve?

Jennifer Nash

JENNIFER C. NASH is the Jean Fox O’Barr Professor at Duke University. She is the author of two books: The Black Body in Ecstasy: Reading Race, Reading Pornography (2014) which was awarded the Alan Bray Prize from the GLQ caucus of the Modern Language Association, and Black Feminism Reimagined: After Intersectionality (2019), which was awarded the Gloria Anzaldúa Prize from the National Women’s Studies Association. Her third book, Birthing Black Mothers, is forthcoming on Duke UP. She is also the editor of Gender: Love (2016), and the co-editor of Routledge Companion to Intersectionality (forthcoming). She has published articles in Signs, American Quarterly, Feminist Studies, Feminist Review, differences, GLQ, and Theory & Event. She has held fellowships at the Radcliffe Institute for Advanced Study, Columbia Society of Fellows, and the WEB Du Bois Institute at Harvard University.

Ort & Zeit

03.02.2021 (asynchron)
Die Aufzeichnung ist ab dem 03.02.2021 auf der Homepage des CGC und dem YouTube-Kanal des Centrums abrufbar.

Aktuelle Hinweise zu den Colloquien und COVID-19

Aufgrund der derzeit unabsehbaren Entwicklungen von COVID-19 behält sich das Cornelia Goethe Centrum vor, Veranstaltungen kurzfristig zu verlegen oder abzusagen. Bitte informieren Sie sich vor Veranstaltungsbeginn über Zeitpunkt, Ort und Format der Colloquien unter

http://www.cgc.uni-frankfurt.de/wp-95gY1adQccb81/cornelia-goethe-colloquien/

Veranstalterin

Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse (CGC)
Konzeption: Bettina Kleiner, Helma Lutz, Marianne Schmidbaur
Koordination: Lucas Schucht

Für die Unterstützung der Veranstaltungsreihe bedanken wir uns sehr herzlich bei unseren Kooperationspartner*innen!

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