Cornelia Goethe Centrum

Kurzbiografie Dr. Marianne Schmidbaur

Marianne Schmidbaur, Dr. phil., seit 2008 Wissenschaftliche Geschäftsführerin des CGC und seit 2016 wissenschaftliche Koordinatorin des GRADE Centers Gender. CGC Mitglied seit 2001. Schwerpunkte in Forschung und Wissenstransfer: Gender Studies, Care Soziologie, queer-feministische Bewegungen, Dekolonialität, historische und transnationale Perspektiven.

Marianne Schmidbaur ist Mitbegründerin der Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung e.V., Kassel,  Mitglied von AtGender, The European Association for Gender Research, Education and Documentation (Vorstandsmitglied 2017-2019), Mitglied der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der deutschen Gesellschaft für Soziologie (seit 1980), engagiert in der Konferenz der Zentren und Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum (KEG), Gründungsmitglied der Fachgesellschaft Geschlechterstudien/Gender Studies und aktiv in deren Arbeitsgruppe “Selbstverständnis/Dekolonialität” seit 2015.

Nach einem Studium der Soziologie, Erziehungswissenschaft und Kunst/Visuelle Kommunikation in Gießen war sie als Beraterin bei pro familia sowie in befristeten Arbeitsverhältnissen für die Interdisziplinäre Arbeitsgruppe für angewandte soziale Gerontologie und als Hochschulreferentin für Curriculumentwicklung, Frauenfördermaßnahmen, Frauenstudien und Frauenforschung im Präsidium der Universität Kassel (1985-1988) tätig. Mit der Geburt des ersten Kindes 1988 Wohnsitzwechsel nach Frankfurt, 1990 folgte das zweite. Beruflich arbeitete sie in Frankfurt zunächst als freie Wissenschaftlerin und Dozentin, u.a. für das feministische Forschungsinstitut Frankfurt, das Archiv der deutschen Frauenbewegung Kassel und die Agnes Karll Pflegehochschule Offenbach, später war sie als Projektmitarbeiterin u.a. in den Forschungsprojekten “Employment and Women`s Studies. The Impact of Women`s Studies Training on Women`s Employment in Europe” (5th framework), “Frauen- und Geschlechterstudien: Qualifikationen, Arbeitsfelder und Berufswege von Absolventinnen und Absolventen” und für die Evaluation der Forschungsschwerpunkte Frauen- und Geschlechterforschung des hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst im Cornelia Goethe Centrum beschäftigt.

Für ihre Dissertation (Schmidbaur, Marianne. 2002. Vom „Lazaruskreuz“ zu „Pflege Aktuell“: Professionalisierungsdiskurse in der deutschen Krankenpflege 1903 – 2000. Frankfurter feministische Texte / Sozialwissenschaften ; 3. Königstein/Taunus: Helmer.) erhielt sie 2003 den Cornelia Goethe Preis für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Frauen- und Geschlechterforschung. 2010 schloss sie die zweijährige berufsbegleitenden Weiterbildung zur systemisch-integrativen (Psychodrama) Therapeutin im Institut für Systemische Beratung und Therapie, Essen, ab. Längerfristige Weiterbildungen an der Goethe-Universität: E-learning Zertifikat des Kompetenzzentrums Neue Medien in der Lehre (2006) und das Zertifikat „Führungskräfteentwicklung für Verwaltung und Wissenschaftsmanagement“ (2011).

 

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