Cornelia Goethe Centrum

Aktuelle Veranstaltungen

Das GRADE Trainingsprogramm für das Wintersemester 2018/19 finden Sie hier. Dort finden Sie auch die aktuelle GRADE Broschüre zum direkten Download.

Zentrum-spezifische Workshops und Vorlesungen

Workshops

Freitag, 19.10.2018 Olaf Kaltenborn und Dirk Frank, Frankfurt a.M.

Go Public – Medienarbeit für Promovierende und PostDocs

Ziele

Wie kann man Themen der Geschlechterforschung in die Öffentlichkeit bringen, wie bereitet man sich auf Pressegespräche und –anfragen vor?

Beschreibung

Wissenschaft muss sich heute mehr denn je in der Öffentlichkeit präsentieren, und das auch jenseits von Fachdiskursen.

Die Aufbereitung und Platzierung von Forschungsergebnissen in Print- und Online-Medien, die Beantwortung von tagesaktuellen Fragen und der Umgang mit Medienvertretern in Interviews oder Diskussionrunden wird immer wichtiger.

Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über die Arbeit der Abteilung PR und Kommunikation an der Goethe-Universität und erörtern gemeinsam geeignete Anlässe und Formate von Forschungsergebnissen für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Ablauf

  • Input durch die Trainer: Arbeitsfelder von PR und Kommunikation
  • Erläuterung der Erfolgskriterien von Pressearbeit anhand konkreter Beispiele
  • Diskussion mit den Teilnehmenden. Bitte bringen Sie für die Diskussion Beispiele mit.

Trainer

Dr. Olaf Kaltenborn
Goethe-Universität, Frankfurt
Leiter der Abteilung Marketing und Kommunikation der Goethe-Universität.

Dr. Dirk Frank
Goethe-Universität, Frankfurt
Pressereferent und stellv. Leiter der Abteilung Marketing und Kommunikation der Goethe-Universität.

09-13h, Sprache: deutsch
Ort: Campus Westend, PEG Gebäude, 3G170

Dienstag, 30.10.2018 Nira Yuval-Davis (University of East London)

Dialogical epistemology and transversal feminism

The workshop will focus on situated intersectionality as a dialogical epistemological tool for analysis and transversal politics as an ideological epistemological tool for feminist solidarity and alternative to identity politics.

10-15h, Sprache: Englisch
Ort: Campus Westend, PA Gebäude, PA P22

Freitag, 14. 12.2018, Dr. Julia Verse (Veranstaltet von der GRADE Initiative Gender Studies)

Feministische Forschungsethik

Workshopbeschreibung:

Ethische Fragen und Dilemmata stellen viele Doktorand*innen in den Gender Studies vor große Herausforderungen: Wie gestaltet sich die Rolle als Forscher*innen? Wie kann ich erfolgreich meine eigene wissenschaftliche Integrität beschützen? Welches Maß an Nähe und/oder Distanz ist in den Beziehungen zu Forschungspartner*innen angemessen? Wie gehe ich verantwortungsvoll mit meinen Forschungsdaten um? Wie können Forschungsergebnisse adäquat dargestellt werden? Welchen Ansprüchen muss eine feministische und anti-rassistische Wissensproduktion gerecht werden?

Um mehr über gute wissenschaftliche Praxis zu erfahren und dieser im Kontext feministischer Wissens- und Theorieproduktion nachzugehen, laden wir in dem von uns organisierten Workshop zur Reflexion der eigenen Forschungsarbeit ein.

Im Workshop wird es neben der Beschäftigung mit Aspekten guter wissenschaftlicher Praxis (z. B. Definitionen guter wissenschaftlicher Praxis, Vermeidung wissenschaftlichen Fehlverhaltens, Datenmanagement, Autor*innenschaft, Anonymisierung etc.) Raum gegeben, individuelle Probleme und Fragen der Teilnehmenden zu diskutieren. Dazu können die Teilnehmenden spezifische Fragen und Probleme ihrer Dissertationsprojekte einbringen. Neben der Besprechung der Anliegen der Teilnehmenden erfolgen Inputs der Referentin zu zentralen Aspekten guter wissenschaftlicher Praxis.

Workshopleitung:

Wir freuen uns sehr, dass wir Dr. Julia Verse für diesen Workshop gewinnen konnten. Julia Verse ist Teil von „Scientific Integrity – Gute Wissenschaftliche Praxis“ (http://www.scientificintegrity.de/index.html). Sie ist Historikerin und Ethnologin sowie als Dozentin und Multiplikatorin im Bereich Gender und Diversity tätig. Sie bringt eine breite Expertise und vielfältige wissenschaftlich-praktische Erfahrungen im Rahmen der Tätigkeit als Referentin für gute wissenschaftliche Praxis und ihrer Doktorarbeit zum Thema Antirassismus mit. Diese wird sie im Workshop mit uns teilen und uns wichtige Anregungen zu unseren eigenen Forschungsprojekten mitgeben.

Bitte senden Sie Ihre Anmeldung (mit Namen, derzeitiges Jahr des Promotionsprojektes, Fachdisziplin, Thema der Dissertation) bis 23.11.2018 an S.Rassmann@em.uni-frankfurt.de.

Wenn Sie Fragen zu Ihrem laufenden Dissertationsprojekt im Workshop besprechen möchten, übersenden Sie Ihren Abstract (max. 8000 Zeichen inklusive Leerzeichen) ebenfalls bis zum 23.11.2018 an die oben genannte Adresse. Bitte beachten Sie, dass Ihr Abstract allen Teilnehmenden des Workshops zur Verfügung gestellt wird.

9-17h, Sprache: Deutsch
Campus Bockenheim, Raum NM 109

Donnerstag & Freitag, 10. & 11.01.2019 Dr. Kathrin Ganz (TU Hamburg) & Dr. Jette Hausotter (Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin)

Intersektionale Mehrebenenanalyse

Ziel
• Einführung in die Theorie und den methodischen Ansatz der Intersektionalen Mehrebenenanalyse (IM)
• Auseinandersetzung mit der empirischen Umsetzung der IM
• Umgang mit spezifischen Herausforderungen eigener empirischer Untersuchungen
Beschreibung
Der Workshop ermöglicht, theoretische und methodische Fragen zur Bedeutung von Intersektionalität in empirischen Forschungsprojekten intensiv zu diskutieren. Im Zentrum steht die IM, die einen theoretischen Ansatz zur Analyse vielfältig verschränkter Ungleichheiten mit einer methodischen Umsetzung verbindet. Dieser praxeologische Ansatz ist geeignet für subjektzentrierte und handlungsorientierte Forschungsprojekte und wird in der Soziologie, Politikwissenschaft, Erziehungswissenschaft und Sozialen Arbeit angewandt.
Im Workshop werden die einzelnen Schritte der IM vermittelt, angefangen bei der Konzeption des Forschungsprojektes, über die Datenerhebung bis hin zur Auswertung von Daten und der Strukturierung von Ergebnissen.
TeilnehmerInnen, die qualitativ-empirisch und intersektional arbeiten, können Forschungsansätze und Auswertungsmethoden anhand von eigenen Daten vorstellen und diskutieren. Ausgewählte Beispiele von Forschungsprojekten der Teilnehmenden werden in die Diskussion einbezogen.
Zu diesem Zweck können Teilnehmende bis zum 14. Dezember 2018 ein Paper an workshops@grade.uni-frankfurt.de senden: Kurzbeschreibung des Forschungsvorhabens mit Fragestellung und methodischem Zugang, Fragen, die im Workshop geklärt werden sollen, ca. 2 Seiten.
Zum Abschluss des Workshops erhalten auch diejenigen, deren Paper nicht zur Präsentation ausgewählt wurde, eine kurze individuelle Rückmeldung.
Methodik
Inputs und Übungen zur intersektionalen Mehrebenanalyse sowie Diskussion von
Beispielen der Teilnehmenden
Voraussetzung
Grundkenntnisse der qualitativen Datenanalyse und von Intersektionalität
Literatur
• Winker, Gabriele; Degele, Nina (2009): Intersektionalität. Zur Analyse sozialer Ungleichheiten. Bielefeld: transcript.
• Winker, Gabriele: Intersektionalität als Gesellschaftskritik. In: Widersprüche, 32. Jg., Heft 126, 2012, S. 13-26
Zielgruppe: Fortgeschrittene Masterstudierende und Promovierende in allen Phasen der Promotion und Postdocs der Geistes- und Sozialwissenschaften
Registrierung ist hier auf der Seite von GRADE möglich
Jeweils 10-17h, Sprache: Deutsch
Ort:

 

Freitag, 18.01.2019 Lena Inowlocki (Goethe Universität)

Forschungswerkstatt qualitative Methoden

10 – 15 Uhr Campus Westend PA-Gebäude P22

Vorlesungen

EVERYDAY BORDERING IN POSTMIGRANT SOCIETIES

Nira Yuval-Davis will be examining everyday bordering as a major technology of control of diversity and discourses on diversity in post-migrant societies. Her argument is that everyday bordering has replaced multiculturalism as the hegemonic technology of control in these societies, as a response to the double crisis of governability and governmentality under current neo-liberal globalization. An intersectional dialogical epistemology will be adopted to understand the impact of everyday bordering on migrants and locals alike.

Prof. Nira Yuval-Davis (University of East London)

Nira Yuval-Davis ist emeritierte Professorin und Direktorin des Forschungszentrum für ‚Migration, Refugees and Belonging‘ (CMRB) an der Universität von East London. Sie hat mit ihrer Forschung über Intersektionalität, Geschlecht und Nationalismus, Rassismus, Citizenship, Identität und dialogische Epistemologie entscheidend zu der Weiterentwicklung feministischer Forschung beigetragen. Yuval-Davis ist Gründerin der ‚Women Against Fundamentalism‘ und war Beraterin für verschiedene UN- und Menschenrechtsorganisationen. 2018 hat sie den Preis der International Sociological Association für Exzellenz in Forschung und Praxis erhalten.

Montag, 29. Oktober 2018, 18-20h
Ort: Casino, Renate-von-Metzler Saal (1.801)

Cornelia Goethe Colloquien | Cornelia Goethe Lectures

Mittwoch, 24.  Oktober 2018, 18-20h
Dorothee Linnemann und Ausstellungsteam Was Objekte erzählen. Die Ausstellung „Damenwahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht“ im Historischen Museum Frankfurt
Vortragssprache: Deutsch
Ort: Vortragssaal Historisches Museum

Mittwoch, 14.  November 2018, 18-20h
Christiane Leidinger Feministisch bewegte Geschichte, Debatten und Politik von Lesben
Vortragssprache: Deutsch
Ort: Vortragssaal Historisches Museum

Donnerstag, 22.  November 2018, 18-22h
Auftaktveranstaltung zur Tagung Feministische Generationendialoge
Vortragssprache: Deutsch
Ort: Vortragssaal Historisches Museum

Mittwoch, 5.  Dezember 2018, 18-20h
Ute Gerhard Zwischen Recht und Gewalt – die Internationale Frauenstimmrechtsbewegung nach 1900 und wie wir sie erinnern,
Vortragssprache: Deutsch
Ort: Vortragssaal Historisches Museum

Mittwoch, 12.  Dezember 2018, 18-20h
Dagmar Herzog Feminismen und Sexualpolitik. Die #metoo-Bewegung und ihre Kritiker*innen
Vortragssprache: Deutsch
Ort: Campus Westend, Casino, Raum 1.801

Mittwoch, 16. Januar 2019, 18-20h
Ilse Lenz Intersektionalität in den Neuen Frauenbewegungen: Ambivalenzen und Konsequenzen
Vortragssprache: Deutsch
Ort: Campus Westend, PEG, Raum 1.G191

Mittwoch, 6. Februar 2019, 18-20h
Angelika Schaser Ein Wunder wird Wirklichkeit: Zur Einführung des Frauenwahlrechts 1918/1919,
Vortragssprache: Deutsch
Ort: Vortragssaal Historisches Museum

Veranstalter*innen: Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse (CGC)

Konzeption: Dr. Marianne Schmidbaur und Prof. Dr. Ulla Wischermann

Kamingespräche

Mittwoch, 26.09.2018 Marianne Marchand

14:30 – 15:30 Uhr Campus Westend Gebäude Normative Ordnungen / Lounge im 5. OG

Dienstag, 11.12.2018 Dagmar Herzog (City University New York)

18 – 20 Uhr Campus Westend PA Gebäude P22

Organisational Information

Main Languages: German and English
Contact: Dr. Marianne Schmidbaur | Cornelia Goethe Centre
schmidbaur@soz.uni-frankfurt.de