Cornelia Goethe Centrum

Veranstaltungen

kommende Veranstaltungen
24
Apr
12:00 bis 14:00
Campus Westend PEG-Gebäude
24.04.19

Direktoriumssitzung des CGC
Ort: Campus Westend, PEG-Gebäude, Raum 3.G 202

Theodor-W.-Adorno-Platz 6,
Frankfurt am Main,
Hessen,
Deutschland
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24
Apr
18:00 bis 20:00
Campus Westend Hörsaalzentrum
24.04.19

Sabine Hark: Wer hat Angst vor Gender Studies? Über Feminismus, Gender und die Zukunft der Geschlechterforschung in neo-reaktionären Zeiten

Der Vortrag von Sabine Hark zum Thema „Wer hat Angst vor Gender Studies? Über Feminismus, Gender und die Zukunft der Geschlechterforschung in neo-reaktionären Zeiten“ findet am 24.04.2019 von 18-20 Uhr c.t. am Campus Westend statt. Aufgrund des großen Interesses wird die Veranstaltung ins Hörsaalzentrum, Hörsaal HZ 11, verlegt.
Eröffnet wird die Colloquienreihe „Gender unter Druck. Geschlechterpolitiken in Europa“ mit einem Grußwort der Präsidentin der Goethe-Universität, Prof. Birgitta Wolff, und Rosemarie Heilig, Dezernentin für Umwelt und Frauen der Stadt Frankfurt am Main.

Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen können Sie dem Programmheft  entnehmen.

Dass die Geschlechterdifferenz nicht auf ein asoziales, ahistorisches Faktum reduziert werden kann, ist eine bekannte und vielfach erforschte Einsicht der multidisziplinären Gender Studies. Der Vortrag geht der Frage nach, welche Akteur*innen in welcher Weise und mit welchen Absichten Gender als Begriff und Konzept ausdrücklich ablehnen, attackieren und zu diffamieren suchen.
Wie Analysen zeigen, sind es vor allem rechtspopulistisch, autoritäre Konstellationen, die gegen den vermeintlichen „Genderwahn“ zu Felde ziehen. Mit der Chiffre ‚Anti-Genderismus‘ hat sich ein Diskurs formiert, der nicht nur viele, durchaus heterogene, Konstellationen zwischen rechtsextremen Kameradschaften über rechtskonservative Verbindungen und Parteien und dem Vatikan bis hin zum bürgerlichen Feuilleton verbindet, sondern der auch als neo-fundamentalistisch und explizit antiwissenschaftlicher Diskurs zu bezeichnen ist. Jene, die die diffamierende Rede führen, haben dabei durchaus verstanden, was der gender turn impliziert, nämlich in derTat ein gestaltungsoffenes Verständnis von Geschlecht.
Hier artikulieren sich ‚Feinde der offenen Gesellschaft‘. Anti-Wissenschaftlichkeit wird als Element eines Dispositivs identifizierbar, das im Kern demokratiefeindlicher Natur ist.

SABINE HARK ist Professor*in für Geschlechterforschung und Direktor*in des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der TU Berlin, Mitherausgeber*in der Zeitschrift feministische studien und Vorstandsmitglied von Wir Machen Das (wearedoingit e.V.).
Aktuelle Publikationen: Koalitionen des Überlebens. Queere Bündnispolitiken im 21. Jahrhundert (2017); Unterscheiden und herrschen. Ein Essay zu den ambivalenten Verflechtungen von Rassismus, Sexismus und Feminismus in der Gegenwart (mit Paula-Irene Villa, 2017).

Zeit und Ort

24.04.2019 18-20 Uhr c.t.
Hörsaalzentrum, HZ 11 (Campus Westend)

Vortragssprache: deutsch

Veranstalterin

Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse (CGC)
Konzeption: Helma Lutz, Marianne Schmidbaur, Sandra Seubert, Anja Wolde
Koordination: Franziska Vaessen

Für die Unterstützung der Veranstaltungsreihe bedanken wir uns sehr herzlich bei unseren Kooperationspartner*innen!

Heinrich Böll Stiftung Hessen
Gleichstellungsbüro Goethe-Universität Frankfurt a.M.

Theodor-W.- Adorno-Platz,
Frankfurt am Main,
Hessen,
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29
Apr
17:00 bis 19:00
Campus Westend Casino
29.04.19

Ringvorlesung im Sommersemester 2019: Contemporary Approaches to Feminist Philosophy

Im Rahmen der Ringvorlesung werden wichtige Diskussionen aus der jüngeren feministischen Philosophie nach Frankfurt gebracht. Die Ringvorlesung ist offen für alle Interessierten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

29. April 2019, 17 Uhr c.t.

„What is Gender Essentialism?“

Charlotte Witt (University of New Hampshire)

Gender essentialism is a controversial topic in feminist theory. But what is meant by gender essentialism? I begin by distinguishing two types of essentialism: kind essentialism and uniessentialism. The two essentialisms address different questions rather than supplying different answers to the same question. Kind essentialism addresses the issue of the classification of individuals into kinds. For example, the classification of persons into gender kinds (women, men, genderqueer). Uniessentialism addresses an entirely different issue, which is the metaphysical question of what grounds the unity of individuals with parts. I think that our gender is the principle of unity of our social agency and I explain why this idea is important for feminist theorizing today.

Ort:

Campus Westend
Theodor-W.-Adorno-Platz 2
Casino-Gebäude
Raum 1.801

Veranstalter:

Institut für Philosophie der Goethe-Universität in Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und dem Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse

Nina-Rubinstein-Weg,
Frankfurt am Main,
Hessen,
Deutschland
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7
Mai
18:00 bis 20:00
SH 1.104
07.05.19

Rap haftet schon immer das Image an, besonders sexistisch zu sein. Aber ist das alles wirklich so schlimm? Was läuft gut und was läuft schlecht? Gibt es auch queerfeministische Strömungen und Ansätze im HipHop? Wie verhalten sich FLTIQ* selbst in dieser Szene? Miriam Davoudvandi, Chefredakteurin des HipHop-Magazins splash! Mag und DJ, gibt in diesem Vortrag Einblicke über sexistische Strukturen der Musikbranche, aber auch Vorschläge, wie man diese überwinden kann, versucht die nervige Frage nach „Warum gibt’s so wenige Frauen im Rap?“ zu beantworten und vielleicht auch zu beweisen, dass Rap gar nicht der wahre Feind von FLTIQ* ist.

Max-Horkheimer-Straße 4,
Frankfurt am Main,
Deutschland
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8
Mai
18:00 bis 20:00
Campus Westend PEG-Gebäude
08.05.19

Andrea Petö: Hungary: An Exceptional Backlash or A Laboratory for a New Form of Governance?

Vortragssprache: englisch

Der Vortrag von Andrea Petö zum Thema „An Exceptional Backlash or A Laboratory for a New Form of Governance?“ findet am 08.05.2019 im PEG-Gebäude am Campus Westend in Raum 1.G191 von 18-20 Uhr c.t. statt.

Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen können Sie dem Programmheft  entnehmen.

This talk aims to discuss the typology of new forms of states emerging recently with analyzing recent developments in Hungary. I argue here that Hungary serves as “laboratory” of illiberal policies with constructing a new form of state. This laboratory
revoked the license of study programs in gender studies, without explanation and consultation with professional institutions in Hungary. It is attacking science as knowledge, as a profession and as a practice with making statements about scientific matters without consultation with representatives of the profession. And it also attacks academics and professionals. The illiberal polypore state (Grzebalska / Pető 2018) is fundamentally changing the security of spaces where academics work. The talk ends with listing possible strategies progressive forces can use against illiberal polypore states.

ANDREA PETÖ is Professor in the Department of Gender Studies at Central European University, Budapest, Hungary and a Doctor of Science of the Hungarian Academy of Sciences. She has written five monographs, edited thirty-one volumes and her works on gender, politics, Holocaust and war have been translated into 18 languages. In 2018 she was awarded the 2018 All European Academies Madame de Staël Prize for Cultural Values.

Zeit und Ort

08.05.2019 18-20 Uhr c.t.
PEG-Gebäude Raum 1.G191 (Campus Westend)

Veranstalterin

Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse (CGC)
Konzeption: Helma Lutz, Marianne Schmidbaur, Sandra Seubert, Anja Wolde
Koordination: Franziska Vaessen

Für die Unterstützung der Veranstaltungsreihe bedanken wir uns sehr herzlich bei unseren Kooperationspartner*innen!

Heinrich Böll Stiftung Hessen
Gleichstellungsbüro Goethe-Universität Frankfurt a.M.

Theodor-W.-Adorno-Platz 6,
Frankfurt am Main,
Hessen,
Deutschland
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13
Mai
17:00 bis 19:00
Campus Westend Casino
13.05.19

Ringvorlesung im Sommersemester 2019: Contemporary Approaches to Feminist Philosophy

Im Rahmen der Ringvorlesung werden wichtige Diskussionen aus der jüngeren feministischen Philosophie nach Frankfurt gebracht. Die Ringvorlesung ist offen für alle Interessierten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

13. Mai 2019, 17 Uhr c.t.

„Decolonizing Gender“

Patricia Purtschert (Universität Bern)

What does it mean to decolonize gender? How can we reconstruct one of the central terms of feminist theory, namely gender, if we take thoroughly into account its imperial genealogies? What happens to the ways in which we understand the connections between gender, sex, power, materiality, the social, and ontology, if the insight that current and hegemonic understandings of gender are colonial and thus need to be decolonized is turned into an irreducible starting point for feminist theory? The lecture will address these questions and sketch possible answers.

Ort:

Campus Westend
Theodor-W.-Adorno-Platz 2
Casino-Gebäude
Raum 1.801

Veranstalter:

Institut für Philosophie der Goethe-Universität in Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und dem Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse

Nina-Rubinstein-Weg,
Frankfurt am Main,
Hessen,
Deutschland
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14
Mai
10:00 bis 16:00
14.05.19

Geschlecht und Dekolonialisierung

Im Workshop fragen wir, wie mit Geschlecht gearbeitet werden kann, wenn wir die koloniale Herkunft dieser Differenzkategorie ernst nehmen. Die Erkenntnis, dass Geschlecht eine koloniale Genealogie hat und mit anderen Differenzen, insbesondere Race, konstitutiv verflochten ist, hat weitreichende Folgen für unser Verständnis von feministischer Forschung, wissenschaftlicher Arbeit und aktivistischer Praxis. Nicht zuletzt geht es auch darum, über die akademische Wissensproduktion und ihre kolonialen Verflechtungen nachzudenken. Im Workshop gehen wir gemeinsam der Frage nach, wie eine Dekolonisierung von Geschlecht und Geschlechterforschung in unserem jeweiligen Kontext aussehen und wie sie umgesetzt werden kann.

 Literatur

  • El-Tayeb, Fatima (2011): European Others. Queering Ethnicity in Postnational Europe. xi-xxxix.
  • Lugones, Maria (2007): Heterosexualism and the Colonial / Modern Gender System. In: Hypatia. 22:1. 186–209.
  • Purtschert, Patricia (2019): Kolonialität und Geschlecht im 20. Jahrhundert. Eine Geschichte der weißen Schweiz. 7-50.

Neben dem Vortrag und einer Diskussion der Texte haben Sie auch die Möglichkeit im Rahmen des Workshops Ihre eigenen Qualifizierungsarbeiten und aktuelle Forschungsprojekte in verwandten Themenbereichen zu diskutieren. Schicken Sie uns dazu gerne bis zur Anmeldungsdeadline ein aktuelles Abstract Ihrer Arbeit.

Anmeldungen bis zum 04.05. bitte an Lucas Schucht.

Sprache: Deutsch.
Zielgruppen: M, E, A, P, HS.
Zeit: Dienstag, 14.05.2019, 10-16h
Ort: Campus Westend, PEG-Gebäude, Raum 3.G 202

14
Mai
18:00 bis 20:00
SH 1.104
14.05.19

Spätestens seit der als „Flüchtlingskrise“ etikettierten Ankunft von rund drei Millionen Migrant_innen und Geflüchteten in den Jahren 2014 bis 2016 ist die Beschäftigung mit Fluchtursachen innerhalb der EU zu einem buchstäblichen Dauerbrenner avanciert. Diese müssten „bekämpft“ werden, denn nur so seien die Probleme wirklich bei der Wurzel zu fassen. Das klingt vernünftig, ist aber hochgradig irreführend. Denn Europa präsentiert sich gerne als Feuerwehr, wo es doch selbst allzu häufig als Brandstifter agiert – gerade in zahlreichen Ländern Afrikas. Die Menschen kommen nicht aus Abenteuerlust, sondern weil ihre Existenzgrundlagen zerstört werden – ob durch Ressourcenkonflikte, ungleiche Handelsbeziehungen, Landgrabbing oder verschuldungsbedingte IWF-Strukturanpassungsprogramme. All dies ist das Ergebnis globaler Machtverhältnisse, in denen Europa seit kolonialen Zeiten am Drücker sitzt – nicht selten im Wechselspiel mit korrupten, machtversessenen und undemokratischen Eliten im Süden des Globus. In der Veranstaltung sollen zum einen die aktuellen Entwicklungen auf den Flucht- und Migrationsrouten nach Europa vorgestellt werden – mit Fokus auf wichtige Transitländer wie Libyen, Niger und Marokko. Zum anderen sollen anhand exemplarischer Beispiele aus Westafrika Fluchtursachen näher in den Blick genommen werden.

Max-Horkheimer-Straße 4,
Frankfurt am Main,
Deutschland
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17
Mai
11:00 bis 17:00
17.05.19

Exploring Femonationalism

This workshop aims at exploring different aspects of the ideological formation that Sara Farris has termed “femonationalism”. We will begin by analysing why it is an ideological formation rather than merely a rhetorical device. We will then explore the main historical and theoretical tenets of femonationalism. From its recent inception in several western countries, to its historical legacies in colonialism, femonationalism will be understood as a “modular” ideology that spans different times and spaces. Finally, by looking at political slogans and concrete state policies we will unravel in what ways femonationalism is the expression of a neoliberal political economy and rationality.
The workshop is meant to equip students both with a solid understanding of the femonationalist phenomenon and with methodological tools to apply this theory to different contexts. 

Literatur

  •  Farris, Sara (2017): In the Name of Women’s Rights. The Rise of Femonationalism. (Introduction & Chapters 4 and 5)

Bio

Sara R. Farris is an Associate Professor in the Sociology Department at Goldsmiths University of London. She works on issues pertaining migration, gender and care/social reproduction. She is the author of Max Weber’s Theory of Personality. Individuation, Politics and Orientalism in the Sociology of Religion (Brill 2013) and In the Name of Women’s Rights. The Rise of Femonationalism (Duke 2017).

We will also provide the space to present and discuss your own qualification thesis in connected areas of research with Sara Farris and the group. If you want to use this opportunity please send us a current abstract of your work beforehand.

Please register until May 09 via e-mail to Lucas Schucht.

Sprache: Englisch.
Zielgruppen: M, E, A, P, HS.
Zeit: Freitag, 17.05.2019, 11-17h
Ort: Campus Westend, PA-Gebäude Raum P22.

21
Mai
18:00 bis 20:00
SH 1.104
21.05.19

Im Gegensatz zu einer Veranstaltung ‚Judentum und feministische Perspektiven‘ schauen wir an diesem Abend zur Abwechslung nicht mit einer feministischen Brille auf Judentum (oder das was wir dafür halten) sondern mit einer jüdischen Brille auf feministische und queere Theorien und Praxen. Ein provokanter, humorvoller und kritischer, aber vor allem jüdischer Blick, auf unseren feministischen Alltag und die verborgenen christlichen Narrative, die uns umgeben, auf jüdisch-feministische Geschichte in der BRD und jüdische Herausforderungen der Gegenwart – mit dem Versprechen am Ende weniger zu wissen als zuvor.

Max-Horkheimer-Straße 4,
Frankfurt am Main,
Deutschland
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22
Mai
10:00 bis 16:00
Campus Westend PA-Gebäude
22.05.19

The Populist Challenge to Gender Equality – Resistance to Rightwing Populism in Europe

 The growth of Rightwing populism and neo-nationalism in Europe has raised troubling questions about what this means for European citizenship, democracy as well as for claims for (gender) equality, diversity and social justice. The lecture analyses the populist challenges to gender equality and discusses forms of resistance to European populism. It first presents the scholarly debates about populism and the implications for gender equality and feminist politics. Secondly it gives an overview of results of comparative analysis of populism and gender equality in contemporary Europe. Research finds that there is a variety of opposition to gender equality and sexual rights in Europe influenced by history, institutions and culture. It also shows that some, but not all, rightwing populist parties support gender equality and sexual rights, and that all populist parties oppose migration.  The lecture ends with discussions of the future challenges facing the emerging solidarity movements against discrimination, racism and othering in Europe inspired by case-studies of resistance to Rightwing populism in Austria and Denmark. One is to make the emergent transversal feminist, anti-discrimination and pro-migration struggles against Rightwing populism visible. Another is to develop the intersectional resistance for (gender) equality, solidarity and social justice.

Lecture and subsequent discussion are followed by a discussion of the required and recommended readings (see below) as well as presentations of the participants’ own research projects. If you want to use this opportunity to present and discuss your research, please send us a current abstract of your work beforehand.

Readings

  • Krizsan, Andrea & Siim, Birte (2018): Gender equality and family in European populist radical-right agendas – European parliamentary debates 2014. In: Knijn, Trudie & Naldino, Manuela (eds.): Gender and Generational Division in EU Citizenship. 39-59.
  • Siim, Birte (2016): Feminist Challenges to the Reframing of Equality and Social Justice. In: NORA – Nordic Journal of Gender and Feminist Research. 24:3. 196-202.
  • Spierings, Niels / Zaslove, Andrej / Mügge, Liza M / de Lange, Sarah L. (2015): Gender and populist radical-right politics: an introduction. In: Patterns of Prejudice. 49:1-2. 3-15.

 

It will take place on Wednesday, May 22 between 10am and 4pm in room P21 in the PA-Building on Campus Westend and will be held in English.

Please register until May 09 via e-mail to: schucht@em.uni-frankfurt.de.

 

Sprache: Englisch.
Zielgruppen: M, E, A, P, HS.
Zeit: Mittwoch, 22.05.2019, 10-16h
Ort: Campus Westend, PA-Gebäude Raum P21.

Weitere Informationen folgen. Vorabanmeldung an schucht@em.uni-frankfurt.de.

Theodor-W.-Adorno-Platz 1,
Frankfurt am Main,
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23
Mai
18:00 bis 20:00
Campus Westend Casino
23.05.19

Roundtable: Die radikale Rechte im Europaparlament

Vortragssprache: Deutsch und Englisch (mit Übersetzung)

Die Podiumsdiskussion mit Petra Ahrens, Bożena Chołuj, Birte Siim moderiert von Sandra Seubert zum Thema „Die radikale Rechte im Europaparlament“ findet am 23.05.2019 im Casino-Gebäude am Campus Westend im Festsaal von 18-20 Uhr c.t. statt.

Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen können Sie dem Programmheft  entnehmen.

Rechtspopulistische Parteien sind in ganz Europa auf dem Vormarsch. Sie verbreiten einen anti-europäischen Diskurs, der nicht mehr nur einzelne Politikfelder, sondern den Europäischen Integrationsprozess insgesamt in Frage stellt. Von rechtspopulistischer Seite werden neben Migrationspolitik v.a. die genderpolitischen Grundlagen der EU, die seit dem Amsterdamer Vertrag von 1997 rechtlich verbindlich festgeschrieben sind, unter Beschuss genommen.
Im Europäischen Parlament treffen die verschiedenen rechtspopulistischen Parteien der Mitgliedsländer aufeinander und bilden mehr oder weniger geschlossene Allianzen. Der Roundtable will Positionen und Konfliktlinien in der Geschlechter- und Familienpolitik im Kontext von Initiativen des Europäischen Parlaments diskutieren. Die genderkritische Agenda rechtspopulistischer Parteien in Europa soll mit Blick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede untersucht und im Zusammenhang mit den Auswirkungen anderer Krisenerscheinungen in der EU (Finanzkrise, „Flüchtlingskrise“) betrachtet werden. Außerdem sollen Handlungsstrategien gegen die Instrumentalisierung von Geschlechterpolitik für anti-europäische Kampagnen erörtert werden.

Petra Ahrens © Eli Verheyen
PETRA AHRENS, Dr. phil. ist Senior Researcher im ERC-geförderten Forschungsprojekt
„Gender, party politics and democracy in Europe: A study of European Parliament’s party groups” an der Universität Tampere, Finnland, und Gastprofessorin für Vergleichende Politikwissenschaft sowie Gender und Diversity an der Universität Antwerpen, Belgien. Sie ist Mitherausgeberin der Femina Politica und des European Journal of Politics and Gender. Ihre Arbeitsschwerpunkte
sind Gleichstellungs- und Anti-Diskriminierungspolitik in der EU, Gender Mainstreaming, transnationale und europäische Zivilgesellschaft, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit war sie mehrere Jahre als freiberufliche Politikberaterin zu Gleichstellung tätig. Aktuelle Publikation: Actors, Institutions, and the Making of EU Gender Equality Programs (2018).

Bozena Choluj
BOŻENA CHOŁUJ ist seit 2006 Professorin für Deutsch-Polnische Kultur- und Literaturbeziehungen und Gender Studies an der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder). Sie ist Mitbegründerin des Studiengangs Gender Studies an der Universität Warschau, Mitherausgeberin von L’HOMME. Europäische Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft und Gender-Expertin der EU. Ihre Arbeitsschwerpunkte umfassen deutsche und polnische Literaturgeschichte des 19., 20. und 21. Jahrhunderts, Gender Studies, Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftstheorie. Aktuelle Publikation: Die Frauenfrage und der dünne Firnis der Demokratie in Polen nach 1989 in Femina Politica (2018).

Birte Siim
BIRTE SIIM is Professor Emerita in Gender Research in the Social Sciences, Dept. of Culture and Global Studies, Aalborg University, Denmark. She has been responsible for the Danish EU teams on citizenship, democracy, gender, migration and populism. Her publications include: Citizens’ Activism and Solidarity Movements: Contending with Populism (ed. with A. Saarinen and A. Krasteva, 2018); Diversity and Contestation over Nationalism in Europe and Canada (ed. with J-E. Fossum and R. Kastoryano, 2018); Gendering European welfare states and citizenship – revisioning inequalities in P. Kennett and N. Lendvai-Benton (eds.), Handbook of European Social Policy (with A. Borchorst, 2017); Gender Diversities – Practicing Intersectionality in the European Union in Ethnicities (with L. Rolandsen Agustin, 2014).

Zeit und Ort

23.05.2019 18-20 Uhr c.t.
Casino Festsaal (Campus Westend)

Veranstalterin

Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse (CGC)
Konzeption: Helma Lutz, Marianne Schmidbaur, Sandra Seubert, Anja Wolde
Koordination: Franziska Vaessen

Für die Unterstützung der Veranstaltungsreihe bedanken wir uns sehr herzlich bei unseren Kooperationspartner*innen!

Heinrich Böll Stiftung Hessen
Gleichstellungsbüro Goethe-Universität Frankfurt a.M.

Nina-Rubinstein-Weg,
Frankfurt am Main,
Hessen,
Deutschland
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27
Mai
17:00 bis 19:00
Campus Westend Casino
27.05.19

Ringvorlesung im Sommersemester 2019: Contemporary Approaches to Feminist Philosophy

Im Rahmen der Ringvorlesung werden wichtige Diskussionen aus der jüngeren feministischen Philosophie nach Frankfurt gebracht. Die Ringvorlesung ist offen für alle Interessierten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

27. Mai 2019, 17 Uhr c.t.

„Doing Epistemology as a Feminist“

Helen Longino (Stanford University)

Feminists have made a number of interventions in the sciences and in conceptions of knowledge animating those interventions. This talk explores some central points of contention among conceptions of knowledge available for feminist purposes and explores how developments in feminist thinking about gender can illuminate the epistemological issues.

Ort:

Campus Westend
Theodor-W.-Adorno-Platz 2
Casino-Gebäude
Raum 1.801

Veranstalter:

Institut für Philosophie der Goethe-Universität in Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und dem Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse

Nina-Rubinstein-Weg,
Frankfurt am Main,
Hessen,
Deutschland
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28
Mai
14:30 bis 15:30
28.05.19

Sprache: Englisch.
Zielgruppen: M, E, A, P, HS.
Zeit: Dienstag, 28.05.2019, 14:30-15:30h
Ort: Campus Westend, Normative Orders Gebäude, Lounge.

Weitere Informationen folgen. Vorabanmeldung an schucht@em.uni-frankfurt.de.

28
Mai
18:00 bis 20:00
SH 1.104
28.05.19

Black German Women, the Matrilineal Diaspora and Audre Lorde

In contemplating historical and socio-political developments within the Black Diaspora in Europe it is pertinent to seek a conceptual frame of analysis that also entails the ideologies, experiences, strivings and accomplishments of Black women across the continent. Any discussion of the concept of Diaspora, and in particular the Black Diaspora, necessitates a clear understanding of the concept of its theoretical meaning and how it can be employed. Jacqueline Nassy Brown (1998: 291) aptly states: “There is no actual space that one could call the African/Black Diaspora”. It is not a geographical location where one can travel to or depart from. It is a space that is imagined and non-tangible. And yet, this ‘imagined’, non- tangible space has been utilised as a point of departure from which processes of identity formation, consciousness-raising and political mobilisation have emerged for Black people across the globe. However, well known theorists and storytellers of the Black Diaspora such as W.E.B Du Bois and Paul Gilroy, both prominent scholars who have made wide-reaching contributions to this field of study, have omitted or, rather overlooked for the most part the gendered aspect of the Black diasporic experience. This presentation explores the theoretical concept of the matrilineal Diaspora (Chinosole 1990) as it applies to African-descended females1 within the German-speaking context. Further, I will engage with it in examining the emergence of Black consciousness, politicised mobilisation and identity formation of Black females. Central to the analysis of the Black diasporic formation in Germany is the presence and work of the late activist, poet, lesbian warrior, mother and scholar Audre Lorde.

I argue that the concept of the matrilineal Diaspora is important to the examination and discussion of the Black Diaspora in Germany in that the crucial developments within this node of the Diaspora were forged, propelled ahead and maintained to a great degree by queer and cis-gendered Black German female activists, who drew tremendous inspiration from the work and legacy of Audre Lorde.

 

Throughout this presentation my use of the term ‘female’ refers to cis-gender individuals who self-identify as such. For reasons of anthropological precision, I find it necessary to mark cis-gender in order to prevent a misreading and generalisation of my findings as automatically applicable to transgender individuals.

 

The presentation will be in English with a round of Q&A in both German and English.

Max-Horkheimer-Straße 4,
Frankfurt am Main,
Deutschland
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