Cornelia Goethe Centrum

Solidarisch Unaufgefordert Queer: „Warum wir es uns nicht leisten können, in der Mitte zu stehen“ – queere und linke politische Praktiken in Frankfurt

13.11.18

Die Queere Ringvorlesung findet im Wintersemester 2018/19 mit dem Thema „Widerstand und Solidarität lokal gedacht“ statt. Das  Queergehört-Team freut sich, Gruppen und Personen in der queeren Ringvorlesung begrüßen zu können, die von ihren Kämpfen in der Region und darüber hinaus berichten:

Solidarisch Unaufgefordert Queer:
„Warum wir es uns nicht leisten können, in der Mitte zu stehen“ –queere und linke politische Praktiken in Frankfurt

13.11.2018

18-20 Uhr c.t.

Seminarhaus SH 1.104

Was für politische Praktiken an der Schnittstelle von queeren und emanzipatorisch-linken Utopien sind aktuell wichtig?

Während vor einigen Jahren der offene Rechtsruck innerhalb der LGBTIQ-Szene noch stark thematisiert wurde, scheint es, als sei die Debatte darüber abgeebbt. Dabei erfahren gerade linke und emanzipatorische Proteste eine stark zunehmende Kriminalisierung während rechte Rhetorik unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit immer mehr Raum greift. Zugleich ist die Allianz aus linker Bewegung und queerer Community ausbaufähig. Für LGBTIQ-Menschen stellt sich die dringende Frage nach der Positionierung: in der vermeintlichen Mitte der Gesellschaft oder eher durch die aktive Teilhabe an emanzipatorischen Entwürfen und Prozessen.

SUQ ist eine Gruppe von Menschen, die sich 2015 in Frankfurt am Main zusammengefunden hat, um gemeinsam queere Debatten zu führen, sich zu bilden und um Veranstaltungen zu organisieren und Aktionen zu machen, die sich in dem Spannungsfeld queerer und linker Politik wiederfinden.

Unsere Erfahrungen der letzten Jahre wollen wir Euch präsentieren und gemeinsam mit Euch diskutieren, wie queere-emanzipatorische Utopien (in Frankfurt) erreicht werden können und wie Aktivismus und neue Bündnisse dahingehend aussehen.

Weitere Informationen auf der Homepage der Queeren Ringvorlesung: http://www.queergehoert.de/