Cornelia Goethe Centrum

Transitions. Eine Festveranstaltung zu Ehren von Prof. Dr. Helma Lutz

Am 28.10.2021 wurde Helma Lutz, die geschäftsführende Direktorin des Cornelia Goethe Centrums, mit einer Festveranstaltung unter dem Titel „Transitions: Intersektionale Perspektiven“ in den Ruhestand verabschiedet. Im coronabedingten kleinen Rahmen konnte Helma Lutz bei der Festveranstaltung gemeinsam mit Kolleg*innen, Doktorand*innen, Weggefährten und Freund*innen auf ihre akademische und persönliche Laufbahn zurückblicken.

Valérie Bignon, Amanda Glanert, Jana Dreesbach, Aranka Benazha, Minna-Kristiina Ruokonen-Engler, Linda Supick und Ewa Palenga-Möllenbeck singen bei der Verabschiedung im Oktober (2021 © CGC)In den unterschiedlichsten Formaten wurden bei dieser Festveranstaltung Grüße und Dank an Helma Lutz gerichtet und so wechselten sich Vorträge mit Videobotschaften und auch mit poetischen und musikalischen Zwischenspielen ab. Helma Lutz zeigte sich sichtlich berührt von den Beiträgen und Geschenken. Ganz im Sinne der Biographieforschung bedankte sich Helma Lutz auch für die Möglichkeit, ihren akademischen Werdegang selber Revue passieren zu lassen und reflektieren zu können.

Ewa Palenga-Möllenbeck (2021 © CGC)

Die Beiträge der Festveranstaltung betonten die Leistungen von Helma Lutz für die Entwicklung der Intersektionalitätsforschung in Deutschland aber auch international. Die Laudationen von Ewa Palenga-Möllenbeck und Kathy Davis reflektierten die Hürden der theoretischen Weiterentwicklung und betonten die Bedeutung von Intersektionalität als kritische Methode. Deren gesellschaftspolitische und interdisziplinäre Relevanz bestätigten auch Vertreter*innen des Gleichstellungsbüros der Universität, des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften und des Cornelia Goethe-Förderkreises.

Ehemalige Doktorand*innen stellten das Helma Lutz gewidmete Sammelband Postmigrantisch gelesen: Transnationalität, Gender, Care, 2020 bei transcript erschienen, mit Kurzbeiträgen und Anekdoten vor. Sie bedankten sich für die Ermutigung und Wegbereitung ihrer Arbeiten und vor allem für die aufgebrachte Unterstützung und Zeit von Seiten Helma Lutz‘.

Rudolf Leiprecht zur Verabschiedung von Helma Lutz (2021 © CGC)

Rudolph Leiprecht brachte einen persönlichen Rückblick auf die gemeinsamen Projekte und biographischen Momente mit Helma Lutz ein, der alle Gäste sehr berührte. Im Wechsel zwischen Berichten über ihre Forschungen zu Rassismus und Sexismus unter der stetigen Entwicklung intersektionaler Perspektiven und Anekdoten zu ihrer gemeinsamen Lebensreise, rundete dieser Beitrag den Einblick in Helma Lutz‘ Karriere und Leben in charmanter Art und Weise ab.

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