Cornelia Goethe Centrum

Gestartet: Projekt „Geschlechter­reflexiv Forschen“

Kennen Ratten mein Geschlecht? Können KIs Vorurteile haben?

Wenn geschlechtsbezogene Aspekte systematisch in die Forschung miteinbezogen werden sollen, stellen sich Forscher*innen sehr unterschiedliche Fragen. Mit der Ausschreibung Geschlechteraspekte im Blick will das BMBF diese Reflexion der Relevanz von Geschlecht im gesamten Forschungsprozess unterstützen.  Das Gleichstellungsbüro hat dafür zusammen mit dem Cornelia Goethe Centrum Fördergelder für das Projekt „Geschlechterreflexiv Forschen“ erhalten, um eine erste Konzeptphase zu gestalten. In dem Zeitraum von Juli 2022 bis Februar 2023 wird eruiert, wie in allen Fachbereichen der Goethe-Universität die Relevanz von geschlechtsbezogenen Aspekten in der Forschung systematischer reflektiert werden kann.

Die wissenschaftliche und gleichstellungspolitische Expertise des Gleichstellungsbüros und des Cornelia Goethe Centrums werden in den nächsten sieben Monate zusammenfließen, um ein Konzept zu entwickeln, das die Berücksichtigung der Reflexion der Relevanz von Geschlecht nachhaltig in die Forschungsstrukturen der Goethe-Universität integrieren soll. Die Projektleitung liegt bei Katharina Meyer aus dem Gleichstellungsbüro in Kooperation mit der wissenschaftlichen Geschäftsführerin des CGC Johanna Leinius. Projektmitarbeitende Paula Blömers ist seit dem 15.07.22 dabei und wird die Konzeptphase zentral mitgestalten.

Der Auftaktworkshop am 03.08.22, an dem Vertreter*innen des Präsidiums, des CGC und des Gleichstellungsbüros, des Research Supports und GRADE zusammenkamen, lieferte bereits wichtige Impulse und zeigte eindrucksvoll die Wichtigkeit des Projekts für die Sicherstellung exzellenter Forschung an der Goethe-Universität auf.

Bei einem Symposium am 01.12.22 sollen die Relevanz und die Herausforderungen des geschlechterreflexiven Forschens mit Wissenschaftler*innen der Goethe-Universität und externen Expert*innen in Werkstattgesprächen und einem Fachvortrag diskutiert werden.

Nach Abschluss der Konzeptphase wird das erarbeitete Konzept zur Begutachtung an das BMBF geleitet, das dann über die Förderung der Implementation des vorgeschlagenen Konzepts entscheidet. Bei Bewilligung werden Gelder für fünf Jahre zur Verfügung gestellt, um geschlechterreflexives Forschen nachhaltig in die Universitätskultur und die Forschungsstrukturen zu implementieren.

 

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