17
Dez
Lange Schatten des Schweigens. Eine verbotene Liebe im Zweiten Weltkrieg und danach
18:00 bis 20:00
Frankfurt am Main,
Hessen,
Deutschland
17-12-22

Der Dokumentarfilm konzentriert sich auf die 1940er und 1950er Jahre und zeigt eine komplizierte Familiengeschichte zwischen Deutschland und den Niederlanden, zwischen jüdischen und nicht-jüdischen Menschen. Es geht dabei um Liebe, aber auch um Antisemitismus, Rassismus und Gewalt, um Schweigen und Tabus, um lange Schatten, die auch noch die folgenden Generationen begleiten. Dabei bilden die Kriegsjahre in den (besetzten) Niederlanden und Deutschland, das rassistisch-antisemitische Regime des Nationalsozialismus und die Regeln, Praktiken und Folgen des nationalsozialistischen Konzepts »Rassenschande« den Kontext. Deutlich wird auch, dass und in welcher Weise die nationalsozialistische Ideologie auch nach Kriegsende noch wirkte.

Der Autor und Mitproduzent des Filmes, Rudolf Leiprecht, – ein in Fachkreisen bekannter Rassismusforscher und Sozialpädagoge – wird bei der Vorstellung anwesend sein und nach der Vorführung Fragen aus dem Publikum beantworten.

Zeit & Ort

Samstag, den 17.12.2022, 18:00 bis 20:00 Uhr,
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend, Casino, Raum 823 (Festsaal)

Veranstalter*innen

Cornelia-Goethe-Centrum für Frauenforschung und Geschlechterstudien (CGC)
Fritz Bauer Institut
Gleichstellungsbüro der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Sigmund-Freud-Institut (SFI)

Mehr Informationen zu dem Film finden Sie unter: https://www.uni-frankfurt.de/89709446/Veranstaltungen#LangeSchatten

Um die Veranstaltung auch unter Corona-Bedingungen gut planen zu können, wird um eine Anmeldung im Gleichstellungsbüro der Goethe-Universität gebeten bei Gina Nietzsche: Gi.Nitzsche@em.uni-frankfurt.de

 

Loading map