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Feministisch Forschen? Politik und Projektion am Beispiel von Forschung zu Menstruation und Abtreibung

Buchvorstellung und Gespräch
Format: 
Buchvorstellung
Sprache: 
deutsch
Präsenzveranstaltung
15. Juni 2026 - 18:00 bis 20:00
Goethe Uni, Campus Westend, Casino (Cas)

Raum 1.811

Sophie Bauer, Preisträgerin des Cornelia-Goethe-Preises 2025, wird ihr Buch „‘Das Natürlichste, was eine Frau haben kann‘ – Eine Soziologie der Menstrualität“ (Campus, 2025) vorstellen. 

Im Anschluss findet ein Podiumsgespräch zum Verhältnis von Wissenschaft und Politik mit Rona Torenz statt. Unter anderem sprechen wir über das eigene Verständnis der Forschung als feministisch und was dies bedeutet, über Versuche der Vereinnahmung und Instrumentalisierung der Forschung durch verschiedene Akteur*innen und wieso es gerade Themen wie Menstruation und Abtreibung sind, die als Projektionsfläche dienen, um unterschiedliche Agenden zu verfolgen. 

 

Sophie Bauer

Sophie Bauer hat am Institut für Soziologie der Goethe-Universität Frankfurt promoviert und als wissenschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet.  Sie war Promotionsstipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung und Bildungsreferentin in einem Frankfurter Frauenzentrum. Neben Forschung und Lehre arbeitet sie freiberuflich als Autorin und Speakerin und engagiert sich in Netzwerken wie “prina - Politiken der Reproduktion”. 2025 hat sie das interdisziplinäre Festival “Reproductive Futures. Feministische Visionen für gerechte Sorge” kuratiert.

Rona Torenz

Rona Torenz promoviert zur medizinischen Versorgung bei Schwangerschaftsabbruch an der Hochschule Fulda. Sie arbeitet bei der Netzwerkstelle "Gesundheitsversorgung nach sexualisierter Gewalt" bei S.I.G.N.A.L. e.V. Von 2020 bis 2024 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt ELSA („Erfahrungen und Lebenslagen ungewollt Schwangerer. Angebote der Beratung und Versorgung“). Rona Torenz studierte Gender Studies und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Angewandte Sexualwissenschaft an der Hochschule Merseburg. Seit über 20 Jahren engagiert sie sich für reproduktive und sexuelle Selbstbestimmung und interessiert sich für feministische Theorien zu Autonomie, Macht und Herrschaft, weiblicher Subjektivierung und Abtreibung.

Veranstalter*in: 
Cornelia Goethe Centrum

Der Raum ist über Aufzüge erreichbar. Es gibt eine barrierefreie Toilette im EG. Es gibt keine All-Gender-Toilette im Gebäude. Die nächste All-Gender-Toilette befindet sich im IG Farben Haus im Untergeschoss, Raum 0.203.

Das CGC bemüht sich um eine möglichst gute Barrierefreiheit seiner Veranstaltungen. Wenn Sie Assistenz benötigen, um an unserer Veranstaltung teilzunehmen, teilen Sie uns Ihren Unterstützungsbedarf bitte bis zum 15.05.2026 per Mail an cgcentrum@soz.uni-frankfurt.de mit. Wir bemühen uns daraufhin, die aufgetretenen Barrieren im Rahmen unserer Möglichkeiten zu mindern.

Gerne können Sie an dieser Veranstaltung mit Ihren Kindern teilnehmen. Bitte wenden sich bis zum 15.05.2026 an unsere oben genannte Mailadresse, falls Sie wünschen, dass wir uns außerdem um eine Kinderbetreuung bemühen. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

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Cornelia Goethe Centrum
für Geschlechterforschung

Goethe-Universität Frankfurt
Campus Westend | PEG 4 | Raum 2.G 154
Theodor-W.-Adorno-Platz 6
D-60629 Frankfurt am Main

Telefon: +49 (0)69 798 35100
E-Mail: cgcentrum@soz.uni-frankfurt.de

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